Schulung bei der Mpeg Grüner Strom Ausbildung Grüner Strom Mecklenburg Prignitzer Elektrogemeinschaft

Jahresmitgliederversammlung der m-peG in Schwerin

Jahresmitgliederversammlung 2018

Die Mitglieder der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) trafen sich am 25. April 2018 zu ihrer Jahresmitgliederversammlung bei der WEMAG in Schwerin.

Nach der Begrüßung durch m-peG-Geschäftsführer Dirk Lübcke informierte Martin Retzlaff, Geschäftsführer der WEMACOM Breitband GmbH, über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Ende 2017 hatte die WEMAG den Zuschlag für drei Gebiete in diesem Landkreis erhalten. „Wir sind für die bevorstehenden Aufgaben sehr gut aufgestellt“, betonte Martin Retzlaff und berichtete über das Konzept für die Umsetzung des Breitbandausbaus. Darüber hinaus bot er den Mitgliedern der m-peG mit Blick auf die Hausinstallation des Glasfaseranschlusses eine Zusammenarbeit an.

Nach dem Rechenschaftsbericht und dem Finanzbericht 2017 stellte m-peG-Geschäftsführer Dirk Lübcke den Arbeits- und Finanzplan für 2018 vor und gab ihn zur Abstimmung. Während der anschließenden Fachschulung referierte Detlef Schütz von der Dehn + Söhne GmbH + Co. KG über die Vorgaben für den Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100-443 / DIN VDE 0100-534. Dabei ging er unter anderem darauf ein, wo und wie die einzelnen Vorschriften angewendet werden müssen. „Wir haben dieses Thema auf Wunsch der Elektrohandwerker noch einmal auf die Tagesordnung gesetzt“, sagte Dirk Lübcke von der WEMAG Netz GmbH.

Die Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) ist eine 2001 gegründete Interessengemeinschaft des Landesinnungsverbandes der Elektrohandwerke Mecklenburg-Vorpommern, der WEMAG Netz GmbH sowie der Elektroinnung Prignitz. Die m-peG bietet ihren Mitgliedern regelmäßige Schulungen und Weiterbildungsseminare an. Ziel ist es, Dienstleistungen, Produkte, Arbeitstechniken und Neuerungen im technischen Regelwerk zu vermitteln. Außerdem erfolgt ein abgestimmtes Produktmarketing.

Derzeit sind 155 Elektrobetriebe Mitglied der m-peG. Darüber hinaus gibt es 17 Fördermitglieder aus Industrie und Handel. Mitglied der Elektrogemeinschaft m-peG kann beitragsfrei jedes Innungsmitglied werden.


VDE-Bezirksverein Region und m-peG veranstalteten gemeinsame Vortragsreihe

Vortragsreihe

Zur mittlerweile fünften Auflage der Gemeinschaftsveranstaltung des VDE-Bezirksvereins Region Nord e.V. und der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) empfingen die Gastgeber Dirk Lembke (VDE) und m-peG-Geschäftsführer Dirk Lübcke am 17.10.2017 rund 90 Teilnehmer in den Räumlichkeiten der WEMAG in Schwerin.

Zum Auftakt begrüßte der seit 01.09.2017 amtierende Technische Vorstand der WEMAG AG, Thomas Murche, die anwesenden Elektroinstallateure, Industrievertreter, VDE-Mitglieder sowie Mitarbeiter der WEMAG und Stadtwerke. Neben einigen Worten zu seiner Person stellte er die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem Elektrohandwerk und der WEMAG dar.

Benjamin Hintz, Projektmanager bei der WEMAG AG und Frau Stefanie Hoffmann, Ingenieurin Messgerätetechnik der e.dat GmbH, gaben einen sehr interessanten und kurzweiligen Überblick über den aktuellen Stand zum Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und zur Digitalisierung der Zählermesstechnik im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH.

Burkhard Schulze, Bundesbeauftragter für das Normenwesen beim Zentralverband des Elektrohandwerks (ZVEH), referierte wie gewohnt erfrischend zu den aktuellen VDE Bestimmungen, insbesondere mit den Schwerpunkten technische Anschlussregeln, Einsatz von Brandschutzschaltern und Überspannungsschutz.

Die m-peG wurde im Oktober 2001 in Schwerin gegründet und zählt gegenwärtig 155 Mitglieder sowie 16 Fördermitglieder aus Industrie und Handel.

Der VDE-Bezirksverein Region Nord e.V. nimmt die Interessen der norddeutschen Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wahr. Der Bezirksverein vertritt rund 1.900 persönliche und 120 VDE-Firmenmitglieder. Dazu zählen Ingenieure, Techniker, Meister und Studierende (persönliche Mitglieder) und Firmen aus der Elektro- und Informationstechnik und verwandten Branchen (korporative Mitglieder).


Die 16. Jahresmitgliederversammlung am 26. April 2017

Jahresmitgliederversammlung

Zu Beginn der 16. Jahresmitgliederversammlung der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) bei der WEMAG AG in Schwerin informierte Dirk Lübcke von der WEMAG Netz GmbH die etwa 50 Teilnehmer zur Arbeit im vergangenen Jahr. Ein Erfolg ist die Mitgliederentwicklung. Der m-peG ist es gelungen, 19 neue Elektroinstallationsunternehmen und zwei weitere Fördermitglieder für eine Mitgliedschaft zu gewinnen. Mittlerweile sind 155 Elektroinstallationsunternehmen und 16 Fördermitglieder Teil der m-peG. Neben dem jährlichen Auftritt bei der Fachschulung für Gebäudetechnik hat die m-peG im Geschäftsjahr 2016 erfolgreich eine Jahresmitgliederversammlung mit Fachschulung am 20. April im Ski-Alpin-Center in Wittenburg, wieder drei Führungen im 5 MW Batteriespeicher der WEMAG AG in Schwerin am 28. Juni und eine Vortragsreihe mit dem VDE am 28. September durchgeführt.

Der Arbeitsplan für das Geschäftsjahr 2017 sieht für den Herbst wieder eine Fachtagung vor. Am 17. Oktober 2017 wird Sie Burkhard Schulze vom ZVEH zu dem Neuesten der VDE-Bestimmungen für 2017 informieren. Außerdem ist ein Referat zum Thema E-Mobilität bzw. zu den Entwicklungen der Ladeinfrastruktur der WEMAG AG geplant. Gerade bei dem Zukunftsthema E-Mobilität ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Energieversorgern und dem Elektrohandwerk erforderlich. Wie bereits bei der ersten Schulung zum E-Mobilität-Fachbetrieb im November 2016, wird die m-peG auch in diesem Jahr alle ihre Mitglieder mit 150 Euro unterstützen. Die nächste Schulung zum E-Mobiltität-Fachbetrieb findet vom 19. bis 20 September 2017 in Rostock statt. Am 28. Juni 2017 werden wieder 3 Führungen im 5 MW Batteriespeicher der WEMAG AG in Schwerin stattfinden. Von 8 bis 10 Uhr, 11 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr können jeweils maximal 20 Teilnehmer den Batteriespeicher besichtigen.

Im Anschluss an die 16. Jahresmitgliederversammlung referierten Wolfgang Frohwein von der Gustav Klauke GmbH im Rahmen der Fachschulung zu dem interessanten Thema „ Pressverbindungen - aber wie richtig?“ und Rechtsanwalt Dr. Michael Dimanski aus Magdeburg zur Abnahme und Gewährleistungsproblematik im Handwerk. Dr. Dimanski erläuterte effektive Schritte zur Haftungsbegrenzung und begann mit folgender allgemeiner Faktenlage: Über die Hälfte aller Baurechtsstreitigkeiten leiden an fehlenden Dokumenten, 70 % aller Baurechtsstreitigkeiten landen vor Gericht und enden mit einem Vergleich, wobei 90 % aller Gewährleistungsanzeigen mit Gewährleistung nichts zu tun hätten. Das lässt sich nach seiner Ansicht verhindern und erhöht am Ende sogar die Lebensqualität.


Digitalisierung und Energiewende – Vortrag am 28.09.2016

VDE-Bezirksverein Nord und m-peG veranstalteten Vortragsreihe

Vortragsreihe zu Digitalisierung und Energiewende

Die vierte Auflage der Gemeinschaftsveranstaltung des VDE-Bezirksvereins Region Nord e. V. und der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) beschäftigte sich am 28.09.2016 unter anderem mit den Themen Digitalisierung und Energiewende. Die Gastgeber Dirk Lembke (VDE) und m-peG-Geschäftsführer Dirk Lübcke konnten rund 70 Teilnehmer zu dieser Veranstaltung in den Räumlichkeiten der WEMAG in Schwerin begrüßen.

Zu Beginn stellte Dirk Lübcke die Neuerungen aus der Verbandsarbeit beim BDEW zu den neuen Technischen Anschlussbedingungen vor. Das Publikum aus Elektroinstallateuren, Industrievertretern, VDE-Mitgliedern sowie Mitarbeitern der WEMAG und Stadtwerke folgte interessiert den Ausführungen, da es einige entscheidende Anpassungen auf Grund der technischen Veränderungen in der Energieversorgung gibt. Burkhard Schulze, Bundesbeauftragter für das Normenwesen beim Zentralverband des Elektrohandwerks (ZVEH), fügte noch wesentliche Bestandteile aus der technischen Normung hinzu. Er verstand es wieder einmal, das eigentlich „trockene“ Thema den Zuhörern unterhaltsam näher zu bringen.

„Die Welt wird Big und Smart – ein konzentrierter Einblick in die digitale Transformation“ lautete das Vortragsthema von Axel Schüßler. Das VDE-Vorstandsmitglied aus Hamburg knüpfte an seinen Vortrag vom Vorjahr an und befragte die Teilnehmer zur Entwicklung der digitalen Dienstleistungen in den einzelnen Unternehmen. Die verhaltenen Reaktionen sprachen für sich, weshalb der Denkanstoß der „smarten Art“ passte. Der Markt für Produkte rund um das „Internet der Dinge (IoT)“ ist vorhanden, weiß Axel Schüßler aus seiner täglichen Arbeit.

Abgerundet wurde die kurzweilige Vortragsveranstaltung mit der Vorstellung des Projektes „Neue Netzleitstelle bei der WEMAG“. Der WEMAG-Projektleiter Dirk Lembke berichtete über die drei Jahre andauernde Umsetzung des komplexen Projektes. Die meisten Teilnehmer nutzten außerdem die Möglichkeit, während der Imbisspause und im Anschluss an die Veranstaltung die Räumlichkeiten der neuen Netzleitstelle zu besuchen.


Die Jahresmitgliederversammlung am 20. April 2016

Gruppenbild

Zum Auftakt der 15. Jahresmitgliederversammlung der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) am 20. April 2016 im Alpincenter informierte Dirk Lübcke von der WEMAG Netz GmbH die mehr als 60 Teilnehmer zur Arbeit im vergangenen Jahr.

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Neben dem jährlichen Auftritt bei der Fachschulung für Gebäudetechnik hat die m-peG erfolgreich eine Jahresmitgliederversammlung mit Fachschulung am 6. Mai, drei Führungen im 5 MW Batteriespeicher der WEMAG AG in Schwerin am 17. Juni und eine Vortragsreihe mit dem VDE am 23. September durchgeführt.

Resümee nach 15 Jahren m-peG:

Die m-peG kann nach 15 Jahren auf eine erfolgreiche Arbeit zurück blicken. Die Elektrogemeinschaft steht durch die „stabile Partnerschaft“ mit 14 Fördermitgliedern mehr denn je auf „soliden Füßen“. Die Ausrichtung der m-peG mit Schulungen und Weiterbildungsseminaren, Dienstleistungen, Produkte, Arbeitstechniken und Neuerungen zu vermitteln, ist der richtige Weg und wird von den Mitgliedern sehr gut angenommen. Es gilt den Aufbau zweckbezogener Allianzen voranzutreiben, um die Elektrogemeinschaft in der Region und vor allem beim Elektrohandwerk noch bekannter zu machen. Dieses entspricht voll und ganz dem Satzungszweck, die umweltverträgliche Elektroenergieanwendung in der Region zu fördern.

Der Arbeitsplan 2015 konnte bis auf die Gewinnung weiterer Mitgliedsunternehmen als Kooperationspartner der WEMAG Gruppe erfüllt werden. Hier ist ein Schwerpunkt für die Arbeit im Jahr 2016 zu sehen, setzt aber auch die Bereitschaft der potentiellen Partnerunternehmen voraus. Im Arbeitsplan für das Jahr 2016 sind überdies für den 28. Juni wieder drei Führungen im 5 MW Batteriespeicher der WEMAG AG in Schwerin sowie eine gemeinsame Veranstaltung mit dem VDE im September vorgesehen.

Im Anschluss an die 15. Jahresmitgliederversammlung referierte Eckhardt Körner von Gossen Metrawatt im Rahmen einer Fachschulung zu dem stets aktuellen Thema „ Wer viel misst, misst manchmal Mist?“. Dabei informierte er die Anwesenden zur neuen Betriebssicherheitsverordnung, zu den Besonderheiten bei den Prüfungen an elektrischen Geräten und Anlagen und zu Prüfungen von Ersatzstromerzeugern.

Die Vertreter des Landesinnungsverbandes der Elektrohandwerke Mecklenburg-Vorpommern, der WEMAG Netz GmbH sowie der Elektroinnung Prignitz führen die Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft m-peG.

Die m-peG wurde im Oktober 2001 in Schwerin gegründet und zählt gegenwärtig 136 Mitglieder sowie 14 Fördermitglieder aus Industrie und Handel.


Smart Home – das intelligente Zuhause?
VDE-Bezirksverein Nord und m-peG beleuchten noch offene Fragen

Vortrag Smart Home

Smart Home befindet sich auf dem Vormarsch. Doch bei der Umsetzung, insbesondere der Installation, tauchen immer wieder Fragen auf. Die jüngste Gemeinschaftsveranstaltung des VDE-Bezirksvereins Region Nord e.V. und der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) versuchte, einige Antworten darauf zu finden. Dirk Lembke, Vorstandsmitglied des VDE-Bezirksvereins Nord und der m-peG-Geschäftsführer Dirk Lübcke begrüßten die Elektroinstallateure, Industrievertreter, VDE-Mitglieder sowie Mitarbeiter der WEMAG und Stadtwerke.

Dass etwa 65 Teilnehmer der Einladung zur WEMAG nach Schwerin gefolgt waren, widerspiegelt das große Interesse an der Beantwortung der Frage: Smart Home – das intelligente Zuhause? Denn in immer mehr Haushalten werden Fernsehgeräte, Musikanlagen, Licht und Heizung vernetzt. „Smart Home - Entdecke eine neue Welt zu Hause“ lautete das Vortragsthema von Axel Schüßler. Das VDE-Mitglied aus Hamburg verwies auf die noch vorhandenen Differenzen zwischen der angebotenen Technik und den Lebensgewohnheiten der Anwender. „Smart Home wird erst dann ein Erfolg, wenn die Entwickler von Hardware und Software in Partnerschaft arbeiten“, so sein Fazit.

Dass sich noch immer viele Menschen privat wie beruflich zu sorglos in der digitalen Welt bewegen, zeigte der Vortrag von Juliane Mathes, die bei der WEMAG für die Informationssicherheit verantwortlich ist. Anhand zahlreicher Beispiele zeigte die Diplom-Informatikerin, wie leichtfertig mit Passwörtern umgegangen wird, sofern sie überhaupt verwendet werden. „Ändern Sie Standardpasswörter in Passwörter mit mindestens acht Buchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen und das in möglichst vollkommen sinnfreien Kombinationen“, sagte Juliane Mathes und empfahl darüber hinaus, auf dem Computer Schutzsoftware einzusetzen, Softwareaktualisierungen durchzuführen, verschlüsselte Protokolle zu nutzen und sensible Systeme in Richtung Internet mittels virtuellem privaten Netzwerk VPN abzuschotten. Vorsicht gelte bei Pishing-E-Mails, die mit einem Link zu vermeintlichen Rechnungen führen, wo stattdessen Schadsoftware wartet.

Lösungsmöglichkeiten der Industrie für die moderne Elektroinstallation im Smart Home präsentierte Torsten Sprung, Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG mit der neuen Elektronikplattform und der Technikzentrale. Abschließend informierte Burkhard Schulze über die neuesten VDE-Bestimmungen 2015. Der Bundesbeauftragte für das Normenwesen beim ZVEH referierte unter anderem über neue Anforderungen an die Zählerplätze. Die Informationen über die Erdungsanlagen führten mit Blick auf die Umsetzung zu einer aktiven Diskussion.

Die m-peG wurde im Oktober 2001 in Schwerin gegründet und zählt gegenwärtig 127 Mitglieder sowie zwölf Fördermitglieder aus Industrie und Handel.


Jahresmitgliederversammlung der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft
Fachschulung informiert über aktuelle Themen der Branche

Geschäftfsführung

Zum Auftakt der Jahresmitgliederversammlung der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) in Schwerin informierte der Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH, Andreas Haak, die Teilnehmer über den aktuellen Stand der Energiewende. Im anschließenden Verlauf der Tagung legte Dirk Lübcke, Geschäftsführer der m-peG-, den Rechenschafts- und Finanzbericht vor. Als Nachfolger für Jürgen Gauer benannte der Landesinnungsverband Christian Jessel, der nun neben Michael Grünberg von der Elektroinnung Prignitz und Dirk Lübcke von der WEMAG Netz GmbH der Geschäftsführung angehört.

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Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wurde im Rahmen einer Fachschulung über aktuelle Themen informiert. So referierte Michael Recht von der WEMAG Netz GmbH über die Spannungshaltung im Niederspannungsnetz durch regelbare Ortsnetztransformatoren und Längsregler. Mit der fachgerechten Gebäudeabdichtung beschäftigte sich Sven Kannis von der Hauff-Technik GmbH & Co. KG und Chris Gollasch von der uesa GmbH Uebigau sprach zum Thema „VDE Anwendungsregeln – Auswirkungen auf Außenverteilerschränke“.

Die Vertreter des Landesinnungsverbandes der Elektrohandwerke Mecklenburg-Vorpommern, der WEMAG Netz GmbH sowie der Elektroinnung Prignitz führen die Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft m-peG. Gemeinsam werden konkrete Ziele verfolgt und Schulungen organisiert. Die m-peG bietet ihren Mitgliedern regelmäßige Schulungen und Weiterbildungsseminare, um Dienstleistungen, Produkte, Arbeitstechniken und Neuerungen im technischen Regelwerk zu vermitteln sowie ein abgestimmtes Produktmarketing und zweckbezogene Allianzen.

Die m-peG wurde im Oktober 2001 in Schwerin gegründet und zählt gegenwärtig 127 Mitglieder sowie zwölf Fördermitglieder aus Industrie und Handel.


VDE/m-peG Vortragsreihe – Neues von Energiespeicher bis zukunftssichere Technikzentrale

2. Vortragsveranstaltung

Auch die zweite gemeinsame Vortragsveranstaltung  der Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) und des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) Region Nord e.V. zog ein großes Fachpublikum in die Räumlichkeiten der WEMAG. Mehr als 80 Gäste diskutierten über neue Entwicklungen rund um die Elektrotechnik. Die Themenbreite reichte dabei von der neuen DIN 18014 für Fundamenterder über die technischen Anschlussbedingungen (TAB) für den Anschluss an das Niederspannungsnetz  bis zu den aktuellsten Neuigkeiten aus den VDE- Normen.

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Begrüßt wurden die Gäste von Dirk Lembke (Mitglied im VDE Region Nord e.V.) und von Dirk Lübcke. Der Geschäftsführer der m-peG und Mitarbeiter der WEMAG Netz GmbH stieg auch gleich in seinen Eröffnungsvortrag ein. Darin referierte er über die Herausforderungen bei der Umsetzung  des neuen Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) 2014. Zudem informierte er über die technischen Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten von Energiespeichern sowie über Änderungen zu den Technischen Anschlussbedingungen für Niederspannungsnetze.

Was es bei der Planung und Ausführung von Fundamenterdern nach DIN 18014 zu beachten gibt und wie die Anforderungen auch für die nachträgliche Installation bei bestehenden Gebäuden angewendet werden können, erklärte Markus Wienziers von der Firma DEHN und SÖHNE.

Die thermische Belastbarkeit von Zählerplätzen und die Anforderungen an eine zukunftssichere Technikzentrale mit einem Messsystem nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) thematisierte Torsten Sprung von der Hager Vertriebsgesellschaft in seinem Vortrag.

Ein besonderes Highlight konnte Burkhard Schulze, Bundesbeauftragter für das Normwesen beim Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke als Referent für diese Vortragsreihe gewonnen werden. Er legte unterhaltsam dar, welche Tücken im Zusammenhang mit den Anforderungen der Energiewende bei der Erarbeitung von elektrotechnischen Normen auftreten.
„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der m-peG und dem VDE wieder so eine breitgefächerte Vortragsreihe anbieten konnten“, stellte Dirk Lübcke fest. „Das rege Interesse an dieser zweiten und für dieses Jahr letzten Veranstaltung zeigte, dass es nach wie vor einen großen Informationsbedarf gibt und wir die für Praktiker relevanten Themen ansprechen. Wir wollen auch weiterhin den Mitgliedern der m-peG umfassende Weiterbildungen anbieten und unser Partnernetzwerk weiter ausbauen. “ Dirk Lembke ergänzte: „Die technischen Weiterentwicklungen rund um erneuerbare Energien, die sich verändernden Anforderungen an die Stromnetze und die rechtlichen Rahmenbedingungen werden auch weiterhin Anlass für weitere Veranstaltungen dieser Art bieten.“


m-peG Jahresmitgliederversammlung und Fachschulung 2014

Mitgliederversammlung

Am 16. April lud die Mecklenburg-Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG) ihre Mitglieder in die Räumlichkeiten der WEMAG ein. Prominentester Gast war Dr. Graham Butt, Referatsleiter Erneuerbare Energien im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung.

Dirk Lübcke, Geschäftsführer der m-peG, Dr. Graham Butt, Referatsleiter im Energieministerium und Andreas Haak, Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH auf der Fachschulung (v. li.).

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Andreas Haak, Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH, begrüßte die 56 Vertreter des Elektrohandwerks. In seiner Eröffnungsrede bekräftigte er die positive Wirkung, die von der Kooperation zwischen Elektrohandwerk und Energieversorgung ausgeht und bedankte sich für die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Diese ist unabdingbar, um die Herausforderungen der Energiewende erfolgreich zu meistern“, so Haak.  

Austausch und Weiterbildung als Erfolgsrezept

Um diese Erfolge weiter stärken zu können, solle das Partnernetzwerk der m-peG weiter ausgebaut werden, führte Dirk Lübcke, Geschäftsführer der Elektrogemeinschaft, auf der Veranstaltung fort. Für ihn steht neben einer umfassenden Weiterbildung der m-peG-Mitglieder etwa zu Neuerungen im technischen Regelwerk der intensive Austausch mit anderen Norddeutschen Elektrogemeinschaften im Fokus seiner Arbeit. Wenn Dirk Lübcke über Erfahrungsaustausch und Fortbildung redet, spürt man, wie wichtig ihm diese Themen sind. Denn Dirk Lübcke ist vom Fach. Der Industriemeister für Elektrotechnik ist seit zwei Jahren im Amt. In dieser Zeit stieg die Anzahl der Mitglieder auf heute 126 an und es konnten weitere neue Fördermitglieder gewonnen werden. Während allen Innungsmitgliedern der Beitritt zur m-peG kostenfrei offensteht, unterstützen die Förderer den Interessenverband mit bis zu 1.500 Euro im Jahr.

Einen Bogen von den regionalen Themen hin zu bundesweiten Entwicklungen spannte der Gastreferent Dr. Graham Butt. Was bringt das neue Erneuerbare Energien Gesetz? Und was bedeutet das für die Zukunft der Elektrobetriebe in Mecklenburg-Vorpommern? „Das Elektrohandwerk liefert im Einklang mit den Zielen der Energiewende die Techniken für effiziente und rationale Anwendungen im Markt. Wir sehen mit der bereitgestellten Hardware, eine weitere Chance für MV wirtschaftlich voranzukommen“, macht Butt deutlich.

Kommende Veranstaltungen der m-peG

Die nächste Schulung wird im September von der m-peG gemeinsam mit dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) in den Räumlichkeiten der WEMAG angeboten. Interessierte können sich gern mit Dirk Lübcke unter der Rufnummer 0385-755 2325 in Verbindung setzen.


VDE-/m-peG – Vortragsveranstaltung in Schwerin

Vortragsreihe

Die Energiewende aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten – das versprach die Einladung der gemeinsam vom VDE Region Nord und der Mecklenburg – Prignitzer Elektrogemeinschaft (m-peG ) durchgeführten Vortragsveranstaltung am 06. November bei der WEMAG in Schwerin. Über 60 Fachteilnehmer folgten der Einladung.

Zunächst stellte Dirk Lembke die politische und technische Sichtweise des VDE auf die Herausforderungen der Energiewende aus dem VDE-Report „Energiehorizonte 2020“ vor. Neben der Schaffung von klaren politischen Rahmenbedingungen für die notwendigen Investitionen in die Stromnetze, liegt auf technischer Ebene das Hauptaugenmerk auf dem Ausbau der Datennetze und der Synchronisierung von Erzeugung und Last mittels intelligenter Netzsteuerung. Die weitere Entwicklung von Speichertechnologien ist ebenfalls unverzichtbar.

Der technische Vorstand der WEMAG AG, Thomas Pätzold, präzisierte die Themen aus der Sicht seines Unternehmens. Äußerst interessant waren für die Teilnehmer die Ausführungen zur Strompreisentwicklung. Pätzold zeigte anschaulich den Widerspruch zwischen sinkenden Preisen an der Strombörse und Preissteigerungen für die Bevölkerung. Die umfangreichen Aktivitäten des Regionalversorgers in Bezug auf den sich wandelnden Energiemarkt mündeten in der Vorstellung des geplanten größten kommerzielle Batteriespeicher Europas, der 2014 in Schwerin ans Netz gehen soll.

Ulf Schmidt, Geschäftsführer der Energiesparzentrale aus Raben Steinfeld, berichtete von den sinnvollen und weniger sinnvollen Maßnahmen zur Energieeinsparung. Die Zuhörer waren zum Teil sehr überrascht, wie unterschiedlich zum Beispiel die Art der Dämmung von Wohnhäusern zählbare Effekte zur Einsparung von Energiekosten bringt. Der wichtigste Faktor zur Energieeinsparung ist der Faktor „Mensch“, so Ulf Schmidt. Sein Motto “Wenn wir alle unser Verhalten so anpassen, dass Energieeinsparung bewusst vorgenommen wird, können die größten Effekte erzielt werden.“

Die m-peG, als Interessenvertretung des Landesinnungsverbandes des Elektrohandwerkes M/V, der Elektroinnung Prignitz und der WEMAG Netz GmbH sieht in dieser erstmals gemeinsam mit dem VDE durchgeführten Veranstaltung einen weiteren wichtigen Beitrag seinen Mitgliedern Informationen zu Dienstleistungen, Produkten, und Neuerungen zu vermitteln.

Ein Elektroauto, passende Ladestationen und der Prototyp eines 5-kW-Stromhausspeichers, sowie einige Kabelprodukte wurden in einer kleinen Ausstellung begleitend präsentiert, so das technische Ergebnisse der Energiewende „hautnah“ zu erleben waren.

Zufriedene Gesichter haben gezeigt, dass Inhalt und Form der Veranstaltung gut angekommen sind. Die Organisatoren hat es sehr gefreut.