Verbände fordern verlässlichen Start des Emissionshandels für Gebäude und Verkehr
08.10.2026
Der ZVEH und sieben weitere Organisationen appellieren an die Bundesregierung, den europäischen Emissionshandel für Gebäude und Verkehr ohne weitere Verzögerung umzusetzen.
In seiner Meldung vom 6. Oktober 2026 berichtet der ZVEH über die gemeinsame Forderung, am vorgesehenen Start des ETS 2 zum 1. Januar 2028 festzuhalten. Ein verlässlicher Zeitplan und einheitliche Bedingungen in Europa sollen Unternehmen Sicherheit für klimafreundliche Investitionen geben.
Die Organisationen verlangen zugleich eine frühzeitige soziale Begleitung. Deutschland solle seinen Klima-Sozialplan unverzüglich bei der Europäischen Kommission einreichen und gezielte Förderangebote vorbereiten. Nach Angaben der Meldung stehen Deutschland aus dem EU-Klima-Sozialfonds für 2026 bis 2032 rund 5,3 Milliarden Euro zur Verfügung.
Weitere Forderungen betreffen den zügigen Abschluss der nationalen Umsetzung und die Sicherung der für Anfang 2027 vorgesehenen Zertifikateversteigerungen. Deren Einnahmen sollen Investitionen bereits vor dem Start der Bepreisung unterstützen. Auch später sollen ETS-2-Mittel gezielt der Entlastung und dem klimafreundlichen Umbau der Wärme- und Gebäudesektoren zugutekommen.
Den Originalbeitrag und den dort verlinkten gemeinsamen Appell finden Sie beim ZVEH.
Quelle: ZVEH / BDEW, Meldung vom 06.10.2026; eigenständig zusammengefasst.
Bildhinweis: Das verwendete Bild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt.